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Behandlungen

Craniosacrale Osteopathie München – Praxis Susanne Ach

Feine Impulse für tiefe Entspannung

Mit sehr sanften, haltenden Techniken am Schädel, entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein unterstützen wir Ihr Nervensystem dabei, wieder in Ruhe zu kommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Craniosacrale Osteopathie gehört zu den sanftesten Formen der Osteopathie: Wir arbeiten mit minimalen, sehr präzisen Impulsen – vor allem am Schädel, entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein (Sacrum)
  • Ziel ist vor allem die Unterstützung der Selbstregulation des Nervensystems – über feine Techniken, ohne grob ins Gewebe einzugreifen
  • Besonders häufig eingesetzt bei stressbedingten Beschwerden – zum Beispiel Nackenschmerzen, Kieferspannung, Schlafproblemen – sowie in sensiblen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Wochenbett, bei Babys und Kindern
  • Wir arbeiten nicht mit Heilsversprechen, sondern mit realistischer Einschätzung, klaren Kontraindikationen und einem seriösen Blick auf die Studienlage

Wie wirkt craniosacrale Osteopathie?

Craniosacrale Osteopathie stellt das Zusammenspiel von Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein in den Mittelpunkt. Verbunden über Bindegewebe, Hirnhäute und das zentrale Nervensystem. Im osteopathischen Verständnis zeigt sich in diesem System ein feiner, eigener Rhythmus, der unter anderem mit der Zerebrospinalflüssigkeit (Liquor) in Verbindung gebracht wird, die Gehirn und Rückenmark umgibt und schützt.

In der Behandlung nehmen wir wahr, ob sich dieser Rhythmus gleichmäßig zeigt oder in bestimmten Bereichen eingeschränkt wirkt. Das dient uns als Orientierung, welche Techniken sinnvoll sind. Praktisch heißt das: Sie liegen bekleidet auf der Liege, wir arbeiten mit ruhigen Handkontakten am Schädel, am Nacken oder am Sacrum. Es geht nicht um „Einrenken“, sondern um feine Regulation. Beweglichkeit unterstützen, Spannung ausgleichen, dem System wieder mehr Spielraum geben.

In unserer Praxis wählen wir die Methode individuell und kombinieren craniosacrale Ansätze häufig mit klassischer Osteopathie, je nachdem, was Ihr Befund erfordert.

Für wen ist craniosacrale Osteopathie geeignet?

Craniosacrale Osteopathie wird besonders häufig angefragt, wenn Patientinnen und Patienten eine sanfte Therapie suchen.  Etwa bei Stress, Überreizung, Erschöpfung oder wiederkehrenden Nacken- und Kieferspannungen. Auch bei chronischen Beschwerden wird sie ergänzend eingesetzt, wenn das Nervensystem dauerhaft aktiviert bleibt.

In der Schwangerschaft kann craniosacrale Osteopathie begleitend eingesetzt werden. Zum Beispiel bei Rücken- und Beckenbeschwerden oder Schlafproblemen. Immer angepasst an Schwangerschaftswoche, Befinden und Sicherheit.

Bei Babys und Kindern arbeiten wir sehr behutsam und altersgerecht – zum Beispiel nach einer belastenden Geburt oder bei deutlichen Spannungsmustern. Wir behandeln nicht „auf Verdacht“, sondern nach sorgfältiger Anamnese und bei Bedarf mit klarer Empfehlung zur kinderärztlichen Abklärung.

So läuft die Behandlung bei uns ab

Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Nach Anamnese und Befund arbeiten Sie nicht aktiv mit: Sie liegen bequem, wir setzen craniosacrale Techniken mit sehr leichtem Kontakt ein. Am Schädel, entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein. Anschließend planen wir eine kurze Nachruhe ein.

Manche Patientinnen und Patienten berichten nach der Behandlung von angenehmer Müdigkeit, ruhigerem Schlaf oder mehr innerer Ruhe. Manchmal kommt es auch kurzzeitig zu einem „Nachschwingen“ – zum Beispiel leichter Kopfdruck oder ein muskelkaterähnliches Gefühl. Wir besprechen vorab, was normal ist und wann Sie sich melden sollten. Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von Dauer und Komplexität Ihrer Beschwerden ab. Wir planen das realistisch und nachvollziehbar.

Medizinischer Hinweis

Bei akuten neurologischen Ausfällen, frischen Schädel-Hirn-Traumata, ungeklärten starken Kopfschmerzen mit Warnzeichen, Fieber, akuten Infektionen oder instabilen Zuständen nach Unfällen und Operationen behandeln wir nicht craniosacral, sondern empfehlen zunächst eine ärztliche Abklärung.

Kosten & Krankenkasse

Eine Sitzung craniosacrale Osteopathie in unserer Praxis kostet 116 Euro und dauert 50 Minuten. Für Erwachsene und Kinder gleichermaßen, ohne versteckte Zusatzkosten. Sie benötigen kein Rezept und keine Überweisung.

  • Gesetzlich versichert: kein Rechtsanspruch, viele Kassen bezuschussen freiwillig – fragen Sie direkt bei Ihrer Kasse nach
  • Privatversichert oder beihilfeberechtigt: in der Regel anteilige oder vollständige Kostenübernahme, Abrechnung nach GebüH
  • Mit Zusatzversicherung für Heilpraktiker: meist übernommen, je nach Tarif
  • Als Selbstzahler: 116 Euro pro Sitzung, ohne Rezept

Nach der Behandlung erhalten Sie eine korrekt ausgestellte Rechnung, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können.

Unsere Therapeuten verfügen über eine anerkannte Fachausbildung von mindestens 1.350 Stunden – eine häufige Voraussetzung der Kassen für die Kostenbeteiligung. Alle Details zu Preisen und Kostenübernahme finden Sie auf unserer Kostenseite.