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Behandlungen

Viszerale Osteopathie München – Praxis Susanne Ach

Wenn Beschwerden „irgendwie aus dem Bauch kommen“

Blähungen, Druck im Unterbauch oder ziehende Schmerzen, die medizinisch unauffällig bleiben? In der Praxis Susanne Ach in München untersuchen wir gezielt die Beweglichkeit Ihrer inneren Organe – sanft, gründlich und mit klarer Einordnung, was realistisch zu erwarten ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Viszerale Osteopathie verbessert die Beweglichkeit innerer Organe mit Fokus auf Organfunktion, Gewebespannung und das Zusammenspiel der Strukturen
  • Im Zentrum stehen Motilität (Eigenbewegung), Mobilität (Beweglichkeit im Körperraum) und viszerale Faszien im Bauchraum
  • Häufige Themen: Verdauungsbeschwerden, Narben und Verwachsungen, hormonelle Beschwerden, Kinderwunsch und Schwangerschaft
  • Sicherheit zuerst: gründliche Untersuchung, klare Kontraindikationen und bei Bedarf Zusammenarbeit mit der Schulmedizin

Wie wirkt viszerale Osteopathie?

Jedes Organ ist in ständiger Bewegung – auch wenn wir es von außen nicht sehen können. Es folgt dem Atem, der Körperhaltung, dem Blutfluss und seinem eigenen Mikro-Rhythmus, der sogenannten Motilität. Daneben spielt die Mobilität eine Rolle: wie gut sich ein Organ in seinem Aufhängesystem bei Atmung und Positionswechseln bewegen kann. Einschränkungen zeigen sich zum Beispiel nach Operationen oder Entzündungen.

Verbunden sind die Organe über viszerale Faszien – Bindegewebe, das sie mit Wirbelsäule, Becken, Zwerchfell und Nachbarstrukturen verbindet. Diese Faszien geben Halt und ermöglichen gleichzeitig Gleitbewegung, etwa nach einer Mahlzeit oder in der Schwangerschaft.

Geraten sie unter Dauerstress, durch Entzündungen, langes Sitzen oder Operationen, können sie an Elastizität verlieren, was sich als Spannung, ziehender Schmerz oder dumpfes Druckgefühl äußern kann. Das muss sich nicht am Organort selbst zeigen: Eine eingeschränkte Beweglichkeit im Bereich des Darms kann sich zum Beispiel auch als Kreuzschmerz bemerkbar machen.

Weil Faszien viele Nervenenden enthalten und eng mit dem vegetativen Nervensystem verbunden sind, wirkt diese Arbeit häufig auch beruhigend auf das gesamte System. In unserer Praxis wählen wir die Methode individuell und kombinieren viszerale Ansätze häufig mit parietaler und craniosacraler Osteopathie, damit der Körper als Einheit behandelt wird.

Häufige Indikationen & Anwendungsbereiche

Verdauungsbeschwerden & viszerale Dysfunktionen

Blähungen, Völlegefühl, Druck im Unterbauch oder wechselnder Stuhlgang. Während medizinische Befunde unauffällig sind, sind häufige Anlässe für eine viszerale Behandlung. In der Behandlung tasten wir, wie frei der Darm gegenüber Bauchwand und Nachbarorganen gleitet. Einschränkungen beziehen wir mit sanften Techniken ein.

Wichtig: Bei starken, plötzlich auftretenden Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, Fieber oder starkem Gewichtsverlust gehört die Abklärung immer zuerst in ärztliche Hände. Viszerale Osteopathie ist Ergänzung zur Schulmedizin, nicht Ersatz.

Narben- & Adhäsionsmobilisation

Narben können im tieferen Gewebe Spannungslinien und Adhäsionen – also Verwachsungen – erzeugen. Besonders im Bauch- und Beckenraum nach Kaiserschnitt, Blinddarm-OP oder gynäkologischen Eingriffen kann das die Beweglichkeit von Organen beeinflussen. Manche spüren das als Ziehen, Brennen oder „Blockadegefühl“. Wir prüfen, wie elastisch das Gewebe ist und in welchen Richtungen es gut gleitet oder eher festhängt, und arbeiten dann behutsam daran, dass Strukturen wieder besser verschieblich werden. Gerade in sensiblen Bereichen gilt: weniger ist oft mehr.

Kinderwunsch & Schwangerschaft

Viele Patientinnen wünschen sich eine sanfte Begleitung in sensiblen Phasen wie Kinderwunsch oder Schwangerschaft. Hier arbeiten wir besonders achtsam, mit ruhigen Techniken und klarer Risikoabwägung. Immer angepasst an Befinden und Sicherheit. Bei Unsicherheiten stimmen wir uns mit Ihren Ärztinnen und Ärzten ab.

Hormonelle Beschwerden & Beckenthemen

Wiederkehrende Bauch- und Unterbauchschmerzen, Ziehen im Beckenbereich oder hormonelle Dysbalancen können mit Spannungen im viszeralen System zusammenhängen. Wir schauen uns gemeinsam an, welche Behandlungsansätze sinnvoll sind und welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind.

Behandlungsablauf in der Praxis Susanne Ach

Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese: Beschwerden, Vorerkrankungen, Operationen, Befunde und Belastungsfaktoren wie Stress, Schlaf und Atmung. Darauf folgt die Palpation. Die Beurteilung von Gewebespannung, Gleitfähigkeit, Verdickungen und Empfindlichkeiten. Die eigentliche Behandlung besteht aus ruhigen, haltenden oder sanft mobilisierenden Impulsen – kein „Einrenken“, sondern feines Nachgeben von Spannungen. Zum Abschluss besprechen wir gemeinsam, was Sie wahrgenommen haben, und planen die weiteren Schritte.

Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Sie bleiben während der Behandlung bekleidet. Wir besprechen vorab, was normal ist und wann Sie sich melden sollten. Wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von Dauer und Komplexität Ihrer Beschwerden ab – wir planen das realistisch und nachvollziehbar.

Medizinischer Hinweis

Bei akuten Notfällen im Bauchraum, Verdacht auf Appendizitis, starken plötzlichen Schmerzen, Fieber, ungeklärten Blutungen oder Schockzeichen ist osteopathische Behandlung nicht geeignet. Hier empfehlen wir zunächst eine ärztliche Abklärung. Auch bei frischen Operationen, instabilen Nähten oder akuten Entzündungsschüben stimmen wir uns vorab mit Ihren Befunden ab.

Kosten & Krankenkasse

Eine Sitzung viszerale Osteopathie in unserer Praxis kostet 116 Euro und dauert 50 Minuten – für Erwachsene und Kinder gleichermaßen, ohne versteckte Zusatzkosten. Sie benötigen kein Rezept und keine Überweisung.

  • Gesetzlich versichert: kein Rechtsanspruch, viele Kassen bezuschussen freiwillig – fragen Sie direkt bei Ihrer Kasse nach
  • Privatversichert oder beihilfeberechtigt: in der Regel anteilige oder vollständige Kostenübernahme, Abrechnung nach GebüH
  • Mit Zusatzversicherung für Heilpraktiker: meist übernommen, je nach Tarif
  • Als Selbstzahler: 116 Euro pro Sitzung, ohne Rezept

Nach der Behandlung erhalten Sie eine korrekt ausgestellte Rechnung, die Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Alle Details zu Preisen und Kostenübernahme finden Sie auf unserer Kostenseite.